Joan Didions großes Buch über Liebe, Tod und das Weiterleben
Wie lebt man weiter, wenn der Mensch fehlt, der alles zusammenhielt? Dieses Buch beschreibt ein Jahr der Trauer in radikaler Offenheit. Es gibt keine Ratschläge, aber eine Genauigkeit, die vieles benennt, was sonst stumm bleibt.
Joan Didion begleitet sich selbst nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes. Sie rekonstruiert den letzten gemeinsamen Abend, das, was gesagt wurde und das, was unausgesprochen blieb. Mit klarer Sprache zeigt sie, wie Erinnerungen, Routinen und Gedanken sich weigern, die neue Wirklichkeit zu akzeptieren. Aus dieser schonungslosen Beobachtung entsteht ein sehr offenes und sehr persönliches Buch, das eine Erfahrung beschreibt, die viele kennen und selten in Worte fassen können: den Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen.
Selten wurde Trauer so klar und zugleich so behutsam beschrieben. Joan Didion hält fest, was im ersten Jahr nach einem Verlust geschieht und macht sichtbar, wie sehr Gefühle, Sprache und Erinnerung miteinander verwoben sind. Ein Buch von dauerhafter Kraft.
»Vielleicht ist es Didions erschütterndstes und auch erbarmungslosestes Buch. Eine schriftstellerische Meisterleistung, auf die sie sich unwillentlich offenbar ihr ganzes Leben lang vorbereitet hatte. « Daniel Schreiber
»Der Selbstrettungs-versuch einer Überlebenden in die Sprache.« Neue Zürcher Zeitung Vierzig Jahre waren Joan Didion und John Gregory Dunne verheiratet, als Dunne eines Abends am Esstisch einen Herzinfarkt erleidet und stirbt. In Das Jahr magischen Denkens versucht Joan Didion dem Geschehen einen Sinn abzugewinnen, es einzuordnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, von Ordnung und Zweck. Ihr Buch ist ein Aufbegehren des Verstandes gegen die existentielle Unvernunft des Todes und eine brillante und bewegende Studie der Trauer. »Ein großes, kraftvolles Buch. Eines, das schmerzt.« stern Ausgezeichnet mit dem National Book Award
»So unmittelbar, so luzide erzählt Didion von Trauer und vom Verlust des Halts in einem fortgeschrittenen Leben.«