Gustav Klimts
Beethovenfries
(1902) ist ein Hauptwerk der Wiener Moderne - so bedeutend und revolutionär wie Picassos
Demoiselles d'Avignon
und Duchamps Readymades. Heute gehört der
Beethovenfries
zu den meistbesuchten touristischen Attraktionen Wiens. In seinem anspruchsvollsten und zugleich bedeutendsten Werk führt Klimt sowohl sein berühmtes Kuss-Motiv ein als auch die Farbe, die mit seinem Schaffen am häufigsten in Verbindung gebracht wird: Gold. Vier interdisziplinäre Essays namhafter Wissenschaftler*innen beleuchten die anhaltende Relevanz und den kulturhistorischen Kontext von Klimts großformatigem Wandzyklus sowie seine Konservierung und Geschichte. Diese Neuerscheinung wird das Standardwerk unserer Zeit zu Klimts
Beethovenfries
sein.
Gustav Klimt (1862-1918) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Wiener Jugendstils. Er war Mitbegründer der Wiener Secession und von 1897 bis 1899 erster Präsident der Vereinigung. Berühmt wurde er vor allem durch seinen ornamentalen Stil, geprägt von dekorativen Mustern und dem Einsatz von Blattgold. Neben dem
Beethovenfries
zählen Werke wie das
Porträt der Adele Bloch-Bauer I
(1903-07) und
Der Kuss
(1907-08) zu seinen bekanntesten Gemälden.