Mit feiner Ironie, philosophischem Ernst und Präzision entfaltet Anton Hunger eine Reflexion über das Leben im Angesicht der Endlichkeit. Er schreibt sich durch von literarischen Vorbildern wie Proust, Kafka und Roth, von Geistesmenschen wie Seneca und Heidegger bis zu Alltagsbeobachtungen zwischen Bestattungsritualen, Friedhöfen und Treppenliften. Ein Essay über Sprache, Würde und die Kunst, sich dem Unausweichlichen schreibend zu nähern. Ein Buch, das die Angst vor dem Ende
nicht verdrängt, sondern in Literatur verwandelt.