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Derek Jarman wurde 1942 in London geboren, wo er 1994 starb. Sein Schaffen erstreckte sich über Jahrzehnte und Genres: Er arbeitete als Maler, Bühnenbildner, Regisseur, Filmemacher, Dichter, Schriftsteller, Aktivist und Gärtner. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen »Jubilee« (1978), »Caravaggio« (1986), »Edward II« (1991) und »Blue« (1993). Seine Gemälde - für die er 1986 für den Turner Prize nominiert war - werden bis heute weltweit ausgestellt. Sein Garten in Dungeness ist nach wie vor ein Pilgerort für Bewunderer wie für Neuentdeckende. Mit seinen Tagebüchern »Moderne Natur« und dem Prospect-Cottage-Gartenessay (in der deutschen Ausgabe als Nachwort enthalten) setzte er diesem Ort ein literarisches Denkmal, zugleich hat er das zeitgenössische Nature Writing nachhaltig geprägt und dessen ästhetische wie politische Ausrichtung mitdefiniert.
Daniel Schreiber, Kunstkritiker, Essayist und Übersetzer. Sein Buch »Susan Sontag. Geist und Glamour« war die erste Biographie über die bekannte amerikanische Intellektuelle und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Er ist Autor der hochgelobten und viel gelesenen Essaybände »Nüchtern«, »Zuhause«, »Allein« und »Zeit der Verluste«. Zuletzt erschien »Liebe!«. Schreiber lebt in Berlin.
Volker Oldenburg übersetzte u. a. David Mitchell und Diane Oliver. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.
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