Felix Hermann will nur aufräumen, abschließen und wieder verschwinden.
Nach zwei Jahren kehrt er nach Seedorf am Hainsee zurück, um Martins altes Haus leerzuräumen. Kisten, Möbel, Erinnerungen ? alles soll sortiert, verladen und aus seinem Leben geschafft werden. Doch schon der erste Schrank bleibt im Türrahmen stecken, und Felix merkt: Dieses Haus gibt seine Geschichten nicht so leicht her.
Zwischen alten Briefen, stehen gebliebenen Uhren, staubigen Büchern und einer gelben Villa, die zur Lesestube werden soll, wird Felix immer tiefer in das Dorf hineingezogen, dem er eigentlich nur kurz begegnen wollte. Pauline, die ehemalige Bibliothekarin mit scharfem Blick und noch schärferer Zunge, lässt ihn nicht so einfach davonkommen. Und dann ist da Adrian Becker, der gewissenhafte neue Schulleiter, der mit Listen, roten Punkten und viel zu wenig Ruhe versucht, Ordnung in ein Projekt zu bringen, das längst mehr Herz als Plan braucht.
Felix weiß, wie man Holz repariert. Menschen sind schwieriger. Aber während Seedorf ihn mit Kaffee, Nachbarschaft, kaputten Stühlen und leisen Erinnerungen festhält, beginnt er zu begreifen, dass manche Dinge nicht bleiben, weil man sie nicht loswird ? sondern weil sie längst zu einem gehören.
Hermann und das Haus der leisen Dinge ist eine warmherzige deutsche M/M Romance über Trauer, Neuanfang, Kleinstadtgemeinschaft, gefundene Familie und die vorsichtige Liebe zweier Männer, die lernen, dass Zuhause manchmal dort wartet, wo man nur kurz anhalten wollte. Eine cozy Slow-Burn Gay Romance am See ? leise, humorvoll und voller Herz.