Was wäre aus Gotthelf geworden, wenn der Sport zu seiner Zeit schon Big Business gewesen und die Zeit allenthalben eine andere gewesen wäre? Vielleicht einer wie Klaus Zaugg? Wir wollen nicht grübeln.
Seit vier Jahrzehnten ist Klaus Zaugg unterwegs in den Stadien, Stadionbeizen, Arenen und Hinterzimmern des kleinen und großen Sports. Als Edelfeder und Chronist hat er nicht nur Triumphe und Tragödien festgehalten, Karrieren begleitet und Persönlichkeiten so porträtiert, wie es nur einer kann, der näher dran ist als alle anderen. Er ist auch ein Chronist, der immer wieder seine Heimat im Grenzland zwischen Emmental und Oberaargau - das «Gotthelf-Land» und ihre Menschen beschreibt.
Nun erscheint eine Sammlung seiner Reportagen, Streitschriften, Analysen und Anekdoten aus 40 Jahren. Es ist mehr als eine Rückschau: Es ist eine Reise durch Emotionen, Epochen und Entwicklungen, erzählt mit Schärfe, Tiefgang und jener unverwechselbaren Handschrift, die Klaus Zaugg auszeichnet. Zwischen großen Siegen und stillen Momenten entstehen Bilder, die bleiben. Für alle, die den Sport nicht nur konsumieren, sondern verstehen wollen und wissen möchten, ob es eigentlich manchmal immer noch zu und hergeht wie zu Gotthelfs Zeiten, für jene, die starke Geschichten lieben. Ein Buch voller Leidenschaft, Erfahrung und journalistischer Meisterschaft.
Im Buch versammelt ist ein Best-of seiner Kolumnen bei CH Media (watson.ch und gedruckt in Zeitungen) und Prosa aus dem Oberaargau/Emmental.
Bei Knapp von Klaus Zaugg ebenfalls erschienen:
Sieben Reisen zu den Enden der Welt
(2020).