Elizabeth Bennet sieht Tote.
Das war schon immer so. Mit der Hilfe ihrer Familie und der festen Überzeugung, dass die Toten meist einfach Menschen sind, die ein wenig Geduld brauchen, hat sie ihre Gabe ihr ganzes Leben lang geheim gehalten.
Fitzwilliam Darcy zu heiraten ist die größte Freude ihres Lebens - und ihr größtes Risiko. Pemberley ist alt, prachtvoll und ganz und gar von Geistern bewohnt. Elizabeth weiß, dass sie sich dem stellen muss, was dort auf sie wartet, und sie weiß, dass sie ihr Geheimnis nicht für immer vor ihrem Ehemann verbergen kann. Sie braucht nur den richtigen Moment, um es ihm zu sagen.
Den bekommt sie nicht. Pemberley wimmelt von jahrhundertealten, äußerst eigenwilligen Geisterbewohnern, angeführt von einer beeindruckenden Urgroßmutter, die ganz bestimmte Vorstellungen von der neuen Mrs Darcy hat. Und bevor Elizabeth auch nur beginnen kann, sich in ihrem neuen Haushalt zurechtzufinden - dem der Lebenden wie dem der Toten - begegnet sie dem einen Geist, den sie nie erwartet hätte.
Ihrem Schwiegervater. Und er hat ihr etwas Schreckliches mitzuteilen.
George Darcy wurde ermordet. Vergiftet von seinem eigenen Patensohn, George Wickham. Demselben Wickham, der jetzt mit Elizabeths jüngster Schwester verheiratet ist. Und George kann nicht ruhen, bis sein Mörder zur Rechenschaft gezogen wird.
Elizabeth kann nicht preisgeben, was sie weiß, ohne alles aufs Spiel zu setzen. Im Jahr 1812 könnte eine Frau, die behauptet, Geister zu sehen, ihre Ehe, ihre Freiheit und sogar ihr Leben verlieren. Sie kann Georges Ermordung nicht beweisen, ohne Beweise, die kein Gericht akzeptieren würde. Und Lady Catherine de Bourgh ist soeben auf Pemberley eingetroffen, scharfblickend und feindselig, und beobachtet jeden Schritt, den Elizabeth macht.
Eine anrührende, schwarz-humorige Stolz und Vorurteil-Fortsetzung über Liebe, Gerechtigkeit, Familiengeheimnisse und Geister, die sich absolut weigern, sich beherrschen zu lassen.