Niemand glaubte ihr, als sie einen Mord gestand. Seit fünfzehn Jahren wünscht sie sich, sie hätten recht gehabt.
Vor fünfzehn Jahren verschwanden drei halbwüchsige Jungen aus Copper Valley, Maine. Im Ort raunte man von einem Schreckgespenst namens Teufel von Copper Valley. Doch als die Jungen mit einem Tötungsdelikt in Verbindung gebracht wurden, sah es so aus, als wären sie geflohen, um der Strafverfolgung zu entgehen. Es fiel leichter, sie für Kriminelle zu halten als für Opfer.
Doch die Rechtsmedizinerin Tempest Wainwright weiß es besser. Sie hat gestanden, sie ermordet zu haben.
Niemand glaubte ihr ? nicht die Polizei, nicht ihre Familie und schon gar nicht die Ärzte, die Jahre damit zubrachten, ihr einzureden, sie habe eine psychotische Episode gehabt. Keine Leichen, keine Beweise, keine Festnahme ? nur ein junges Mädchen mit einer Vorgeschichte psychischer Instabilität und einer unbequemen Geschichte, die niemand hören wollte. In den Jahren danach hat sie ihnen fast selbst geglaubt.
Bis der Mann, den sie liebt, auf ihrem Obduktionstisch landet.
Er wird nicht der Letzte sein. Noch kann sie es nicht beweisen, doch Tempest weiß, dass sein Tod kein natürlicher war. Er war der Einzige, der noch atmete und wusste, was in jenem Sommer geschah ... außer Tempest selbst.
Um sich und ihre Familie zu schützen, muss sie nun ein Monster jagen, das für alle anderen nur ein Mythos ist. Und die Leute im Ort halten sie ohnehin schon für verrückt.
Vielleicht ist es an der Zeit, ihnen recht zu geben.
Lauern ist ein messerscharfer Psychothriller über die dünne, zerbrechliche Grenze zwischen Realität und Wahnsinn ? und über den erschreckenden Preis, nicht zu wissen, auf welcher Seite man steht. Wenn Sie unzuverlässige Erzähler und abgründige Familiengeheimnisse mögen, ist Lauern genau das Richtige für Sie. Für alle Fans von Gillian Flynn, Sebastian Fitzek und Freida McFadden.